DIE GOTENLINIE MIT DEM FAHRRAD


Historische Strecken und Radsport Italien


FRÜHLING vom 5.4 bis 12.4 HERBST vom 13.9 bis 20.9

An den Hängen des Apennins, südlich von San Marino wurde die größte Schlacht Italiens geschlagen. Die Namen Riccione, Coriano, Gradara, Rimini, Pesaro, Cattolica sind in die Kriegsgeschichte eingegangen. Auf der einen Seite die Alliierten der 8. Britischen Armee unterstützt von Soldaten aus Polen, Neuseeland, Griechenland, England und der 5. US Armee mit Soldaten aus Kanada, Amerika, Brasilien, Indien, auf der anderen Seite die deutschen und russischen Soldaten, die erbitterten Widerstand leisteten. Das Programm Radsport Italien folgt den Spuren der Schlachten des 2. Weltkriegs.

 

Riccione war zweigeteilt und der Kanalhafen war die Grenze der Gotenlinie. Die ersten Alliierten, die Kanadier, kamen am 3. September 1944 in die Viale Ceccarini und gaben den ausgehungerten Einwohnern von Riccione Zucker, Schokolade, Kaffee, Kekse, abgepacktes Fleisch, die Einheimischen boten den Soldaten als Gegenleistung die Piadina, das romagnolische Fladenbrot, das sie mit dem wenig verbliebenen Mehl zubereiteten. Am 18. September 1944 wurde Riccione befreit.

 

Die für die Radurlauber eingerichteten Radstrecken werden in dieser Woche um kurze Besichtigungen der denkwürdigen Orte, Friedhöfe, Museen und Schauplätze der wichtigsten Schlachten bereichert. Viele Emotionen, um unserer Geschichte zu gedenken und sie gleichzeitig kennenzulernen.

 

Das Programm „Radurlaub in der Romagna und in den Marken an der Gotenlinie” sieht eine kurze Besichtigung des Friedhofs der Gurkha auf der Straße nach San Marino, des Commonwealth in Coriano, der Engländer in Gradara, des Friedensmuseums in Trarivi und in Montegridolfo, des Denkmals Quota 204 und des 2. Dragoner-Regiments Queen’s Bays in Montecieco sowie der Eisenbahntunnel in San Marino, Zufluchtsort der Flüchtinge, vor.